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Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die EnEV ist ein Bestandteil des deutschen Baurechts. Auf der gesetzlichen Grundlage des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) werden bautechnische Standards zur Energieeffizienz in Wohn- und Nichtwohngebäuden gefordert. Sie gilt für Neubauten und für Änderungen an Gebäuden.

Im Jahr 2002 löste die Energieeinsparverordnung die seit 1977 bestehende Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) ab und fasste sie zusammen. Seit ihrer ersten Fassung ist sie mehrfach novelliert worden. Die derzeit gültige Fassung (EnEV 2009) ist seit dem 1.10.2009 gültig. Diese stellt eine etwa 30-prozentige Verschärfung der Anforderungen an Energieeffizienz und Wärmeschutz gegenüber der vorherigen Fassung dar.

In der EnEV schreibt der Gesetzgeber die Höchstwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf und den spezifischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlust vor. Diese werden im Energieausweis dargestellt, der als öffentlich-rechtlicher Nachweis Bestandteil des Bauantrages ist.

Unter Transmissionswärmeverlust versteht man die Verluste über Außenwände, Bodenplatte, Fenster und Dach an die Umgebung. Er hat direkten Einfluss auf den Primärenergiebedarf des Gebäudes.

Der Primärenergiebedarf stellt die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes dar. Er berücksichtigt neben der Endenergie auch die sogenannte »Vorkette« (Erkundung, Gewinnung, Verteilung, Umwandlung) der jeweils eingesetzten Energieträger (z.B. Heizöl, Gas, Strom, erneuerbare Energien etc.).

Der zulässige Jahres-Primärenergiebedarf des zu betrachtenden Gebäudes darf den Jahres-Primärenergiebedarf eines entsprechenden Referenzgebäudes, das in der EnEV definiert ist, nicht überschreiten. Das Referenzgebäude hat die gleiche Geometrie, die gleiche Gebäudenutzfläche sowie die gleiche Ausrichtung wie das geplante Gebäude. Die Vorgaben für die energetische Qualität der einzelnen Bauteile der Gebäudehülle gibt die EnEV somit vor.

Zu Nachweiszwecken ist in § 26a der EnEV 2009 Folgendes festgelegt:

Wer geschäftsmäßig an oder in bestehenden Gebäuden

  • Änderung von Außenbauteilen,
  • Dämmung der obersten Geschossdecken,
  • Einbau oder Ersatz von Heizkesseln, Warmwasseranlagen und Verteileinrichtungen,
  • Klimaanlagen und sonstige Anlagen der Raumlufttechnik

durchführt, hat schriftlich zu bestätigen, dass die Maßnahmen der EnEV entsprechen. Diesen Nachweis hat der Fachunternehmer dem Eigentümer unverzüglich vorzulegen. Der Eigentümer ist verpflichtet, den Nachweis 5 Jahre aufzubewahren und der zuständigen Baubehörde auf Verlangen vorzulegen.

Sparen mit Solarenergie

Das Standardwerk zum Thema von Joachim Kind, erschienen beim Verlag Akademische Arbeitsgemeinschaft.

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